VISIONÄRE KUNST weicht vom Herkömmlichen ab. VISIONÄRE KUNST überwindet etablierte Regeln. VISIONÄRE KUNST stellt Infrage. VISIONÄRE KUNST stiftet Unruhe. VISIONÄRE KUNST kennt keine Grenzen. VISIONÄRE KUNST ist eigenwillig, ungezwungen, unangepasst und ungewöhnlich. VISIONÄRE KUNST ist subversiv, instinktiv und impulsiv. VISIONÄRE KUNST irritiert. VISIONÄRE KUNST wird von uns entdeckt, gezeigt und erforscht. 

VISIONÄRE KUNST weicht vom Herkömmlichen ab. VISIONÄRE KUNST überwindet etablierte Regeln. VISIONÄRE KUNST stellt Infrage. VISIONÄRE KUNST stiftet Unruhe. VISIONÄRE KUNST kennt keine Grenzen. VISIONÄRE KUNST ist eigenwillig, ungezwungen, unangepasst und ungewöhnlich. VISIONÄRE KUNST ist subversiv, instinktiv und impulsiv. VISIONÄRE KUNST irritiert. VISIONÄRE KUNST wird von uns entdeckt, gezeigt und erforscht. 

Schule

In Kooperation mit schuleundkultur. Die angegebenen Kosten sind inkl. ZVV-Billette für Schulklassen aus dem Kanton Zürich. Anmeldung und Terminabsprache direkt mit dem Musée Visionnaire.

 

Leitung: Manuela Hitz, Leitung Musée Visionnaire, Künstlerin und Vermittlerin

Mail: mh@museevisionnaire.ch

Workshops ab der 1. Klassenstufe

Dialogische Führung

In der interaktiven Führung erhalten die Schüler*innen Inputs zur aktuellen Ausstellung und zum Musée Visionnaire als Ort der rohe Werke zeigt, die sich den Einflüssen des Kunstbetriebes entziehen. Gemeinsam entdecken, diskutieren und neue Sichtweisen kennenlernen steht im Vordergrund. Auf Wunsch kann auch der Fokus auf Harald Naegeli oder Ben Wilson sein. (Für Sek II)

 

Dauer: 90 Min oder nach Absprache
100Fr. inkl. ZVV-Ticktes für Berufs- und Kantonsschulen aus dem Kanton Zürich

 

Weitere Infos zu «Dialogischer Führung» unter www.schuleundkultur.zh.ch

Harald Naegeli – der Sprayer von Zürich

Auf Graffiti-Erkundungstour nehmen wir verschiedene Graffitis unter die Lupe. Wir werden die Kunstwerke des “Sprayers von Zürich” gemeinsam für die Nachwelt dokumentieren, uns auf Fotos in Bezug zu den Graffitis inszenieren und sie zeichnerisch erkunden. Die Beiträge können in ein digitales Archiv aufgenommen werden, in dem die Werke von Harald Naegeli dokumentiert sind.

 

Dauer: 2:15 Stunden inkl. Pause / für 3.–6. Primarklasse, 1.–3. Sekundarklasse, Berufsvorbereitungsjahr, Mittel-, Berufs(fach)schule / Kosten: CHF 150 inkl. ZVV

 

Weitere Infos zu «Graffiti-Erkundungstour» unter www.schuleundkultur.zh.ch/Graffiti-Erkundungstour

LISTED LIVES

Im Workshop zur Ausstellung «Listed Lives» setzen sich die Schüler/innen gemeinsam mit dem Thema Listen auseinander.

Die Ausstellung widmet sich Listen als scheinbar einfachen, alltäglichen Werkzeugen, die tief in persönliche, gesellschaftliche und poetische Lebensbereiche hineinwirken. Listen ordnen, erinnern und strukturieren – zugleich machen sie Machtverhältnisse, Routinen, Wünsche und Verletzlichkeiten sichtbar, die oft im Verborgenen bleiben.

Im Anschluss an den Ausstellungsrundgang gestalten die Schüler/innen eigene Listen. Dabei geht es nicht nur um das Erstellen, sondern auch um die Reflexion: Was machen Listen mit uns? Wann helfen sie, wann begrenzen sie? Und welche Rolle spielen sie in einer Gegenwart, in der Daten und Algorithmen fortlaufend erfassen, auswerten und ordnen?

 

Dauer: 2:15 Stunden inkl. Pause / für 3.–6. Primarklasse, 1.–3. Sekundarklasse / Kosten: CHF 150 inkl. ZVV

 

Weitere Infos zu «LISTED LIVES» unter www.schuleundkultur.zh.ch – LISTEDLIVES

Ben Wilson – The Chewinggum Man

Ben Wilson, Künstler aus London, verwandelt plattgedrückte Kaugummis in Kunstwerke. 2019 kam er auf Einladung des Musée Visionnaire nach Zürich und bemalte 20 Kaugummis in der Altstadt und in anderen Quartieren. Nun, zwei Jahre später kam er wieder, um seine Bilder zu restaurieren und weitere Kaugummis zu bemalen. Im Workshop gehen die Schülerinnen und Schüler auf Entdeckungsreise, spüren die winzigen Werke auf, gestalten einen eigenen Kaugummi auf Papier und setzen sich mit Streetart auseinander. Themen wie: Eigentum, Geld, Klima, Gesellschaft und öffentlicher Raum werden damit angesprochen und es gibt vieles zu entdecken und altersgerecht zu diskutieren.

 

Dauer: 2:15 Stunden inkl. Pause / für 1.–6. Primarklasse / 1.–3. Sekundarklasse, Berufsvorbereitungsjahr, Mittel-, Berufs(fach)schule /

 

Kosten: CHF 150.- inkl. ZVV

 

Weitere Infos zu «Ben Wilson-Workshop» unter www.schuleundkultur.zh.ch – Ben Wilson

Schule im Museum

Seit 2018 kommen Klassen regelmässig zu uns. Sie tauschen das Klassenzimmer gegen den Ausstellungsraum, die Schulbank gegen den Museumsboden und manchmal auch die «richtige Antwort» gegen eine eigene Idee.
Und ja: Wir glauben immer noch daran. Sehr. Eigentlich sogar mehr denn je.
Denn «Schule im Museum» ist für uns kein Zusatzprogramm und kein kurzer Ausflug in die Kunst. Es ist eine langfristige Beziehung zwischen Schule, Kindern, Kunst und Museum. Die Schülerinnen kommen über Monate immer wieder. Sie lernen die Ausstellungen kennen, begegnen den Kunstschaffenden, entwickeln eigene Arbeiten, führen Besucherinnen durch das Museum und entdecken dabei vor allem eines: Ihre eigene Stimme ist wichtig.
Und inzwischen schlägt das Projekt Wellen. Was 2018 als Versuch begann, hat sich über die Jahre weiterentwickelt – und inzwischen sogar Wellen bis nach Paris und Barcelona geschlagen. Wir wurden eingeladen, dort über «Schule im Museum» und unsere langjährige Arbeit zu berichten.
Aber noch wichtiger als die Orte, an denen über das Projekt gesprochen wird, sind für uns die vielen kleinen Momente, die hier im Musée passieren: Ein Kind, das plötzlich merkt: Ich kann das.
Eine Klasse, die gemeinsam über ein Kunstwerk streitet. Eine Schülerin, der Besucher*innen durch die Ausstellung führt und dabei feststellt: «Ich habe gemerkt, dass ich ganz schön viel über das Museum weiss.» Oder ein Kind, das sagt: «Ich fand cool, dass es hier kein Richtig oder Falsch gab.»
Genau darum geht es uns. Lernen braucht Beziehung. Für uns bedeutet Vermittlung Beziehung. Sie ist der Ausgangspunkt für Verstehen, Teilhabe und gesellschaftlichen Dialog. Deshalb denken wir «Schule im Museum» nicht als Wissensvermittlung, sondern als gemeinsames Lernen. Als Raum, in dem ausprobiert werden darf. In dem Scheitern dazugehört. In dem Kinder nicht miteinander verglichen werden müssen. Eine Lehrperson, die seit drei Jahren mit ihrer Klasse dabei ist, bringt es so auf den Punkt: «Jede und jeder arbeitet anders – und genau das wird nicht nur akzeptiert, sondern als Stärke verstanden.» Das ist für uns visionär. Nicht, weil es um die Zukunft geht.
Sondern weil es den Mut braucht, die Gegenwart anders zu sehen. Jetzt geht es wieder los.
In den nächsten Monaten wird das Musée wieder zum Lernort, Atelier, Ausstellungsraum, Treffpunkt und manchmal auch zum kleinen Chaos. Wir werden gemeinsam schauen, fragen, bauen, zeichnen, diskutieren, ausprobieren und wahrscheinlich auch immer wieder Dinge machen, mit denen wir vorher nicht gerechnet haben. Und genau das lieben wir an diesem Projekt. Nach neun Runden wissen wir noch immer nicht genau, was am Ende herauskommt. Aber wir wissen, dass es sich lohnt, Kindern Zeit und Raum zu geben. Zeit, um eigene Ideen zu entwickeln. Raum, um anders zu sein.
Und die Erfahrung, dass ihre Perspektiven zählen.

Weitere Infos allg zu «Schule im Museum», Schulblatt 5/2019:

PDF Schulblatt 5/2019

 

Laudatio Schule Waidhalde herunterladen:

PDF Laudation Waidhalde

 

Gewonnene Preise beim Eduki-Wettbewerb:

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