VISIONÄRE KUNST weicht vom Herkömmlichen ab. VISIONÄRE KUNST überwindet etablierte Regeln. VISIONÄRE KUNST stellt Infrage. VISIONÄRE KUNST stiftet Unruhe. VISIONÄRE KUNST kennt keine Grenzen. VISIONÄRE KUNST ist eigenwillig, ungezwungen, unangepasst und ungewöhnlich. VISIONÄRE KUNST ist subversiv, instinktiv und impulsiv. VISIONÄRE KUNST irritiert. VISIONÄRE KUNST wird von uns entdeckt, gezeigt und erforscht.
VISIONÄRE KUNST weicht vom Herkömmlichen ab. VISIONÄRE KUNST überwindet etablierte Regeln. VISIONÄRE KUNST stellt Infrage. VISIONÄRE KUNST stiftet Unruhe. VISIONÄRE KUNST kennt keine Grenzen. VISIONÄRE KUNST ist eigenwillig, ungezwungen, unangepasst und ungewöhnlich. VISIONÄRE KUNST ist subversiv, instinktiv und impulsiv. VISIONÄRE KUNST irritiert. VISIONÄRE KUNST wird von uns entdeckt, gezeigt und erforscht.
Das Tanzhaus und das Musée Visionnaire luden zu einem Workshop über Narrenfiguren und ihr Potenzial ein. Ausgehend vom Strassenphilosophen Emil Manser liessen sich die Teilnehmenden inspirieren und erforschten die Figur des Narren in körperlichen wie auch schriftlichen Interventionen. So entstand ein experimenteller Raum zwischen Bewegung, Text und Reflexion.
Im Rahmen eines Stadtgangs wurden die Spuren der Künstlerin und Malerin Dora Koster im Zürcher Niederdorf erkundet. Ausgehend von ihrem letzten Buchmanuskript «Mein Name ist Zürich» standen jene Orte im Mittelpunkt, an denen sie lebte, arbeitete und ihre Zeit verbrachte. Der Rundgang machte sowohl Dora Kosters enge, ambivalente Beziehung zu Zürich als auch die Sozialgeschichte des Niederdorfs erlebbar. Stefan Howald führte durch den Stadtgang, Giorgina Hämmerli las Texte von Dora Koster, und die musikalische Begleitung erfolgte auf Kosters originalem Schweizerörgeli.
Im Rahmen der Ausstellung ALL IN fanden insgesamt fünf Shuttlebusse zu Erwin Schatzmann ins Morgenland statt. Schulklassen und weitere Besuchergruppen erhielten dabei die Gelegenheit, den Künstler in seinem eigenen Umfeld kennenzulernen und einen unmittelbaren Einblick in sein Schaffen zu gewinnen.
In der Ferienwoche begaben sich die Kinder auf die Spuren von Ben Wilson und Harald Naegeli und entdeckten Kunst im öffentlichen Raum. Im Musée Visionnaire und draussen erprobten sie verschiedene kreative Techniken und gestalteten eigene Bücher, Comics sowie kleine Kunstwerke – unter anderem auf Kaugummis nach dem Vorbild von Ben Wilson.
Im Rahmen von Bauarbeiten im Niederdorf musste eines von Ben Wilsons Kaugummikunstwerken vorübergehend entfernt werden. Die Fundstelle wurde sorgfältig markiert, sodass das Werk nach Abschluss der Arbeiten wieder an seinen ursprünglichen Ort eingesetzt werden konnte. Wir danken dem Tiefbauamt für den sorgfältigen Umgang mit diesem besonderen Kunstwerk.Es entstanden Patches aus Javel auf schwarzem Stoff, zudem wurde – ganz im Sinne von Fritz Hortig – mit der «schwachen» Hand gezeichnet. Radiergummis gab es keine: Jeder vermeintliche Fehler wurde als Ausgangspunkt für etwas Neues verstanden. Oder wie wir es bald nannten: Hortig-Fehler – denn auch im Leben lässt sich die Zeit nicht zurückdrehen, sondern nur weiterdenken.
Wir besuchten die Ausstellung «Disobedience Archive (Canopy for Broken Time)», die Formen von Widerstand und Solidarität anhand von 50 Videoarbeiten zeigte. Im anschliessenden Workshop wurden Visionen einer solidarischen Gesellschaft diskutiert und mit Zeichnungen und Collagen ein eigenes Archiv der Solidarität gestaltet.
Im Rahmen der Ausstellung ALL IN lud dieser Workshop dazu ein, Kunst aktiv zu erleben und neue Perspektiven zu entdecken. Gemeinsam erkundeten die Teilnehmenden die Ausstellung und traten mit den Werken, ihrer eigenen Fantasie und anderen Menschen in einen kreativen Dialog. Im gestalterischen Teil entstanden mit unterschiedlichen Materialien individuelle Geschichten und eigene Bildwelten.
Der grosse Erfolg des Dora-Koster-
Rundgangs führte dazu, dass die Führung im März aufgrund der hohen Nachfrage zweimal angeboten wurde.
Elon Liberman war im Musée präsent und zeigte seine Arbeit «My new Cage». Ein Projekt, das – in Anlehnung an John Cage – die Bedeutung von Partizipation untersucht. Alle Besucher:innen waren eingeladen, Teil des Werks zu werden und dessen Prozess aktiv mitzugestalten.
Ausgehend von der Stadtführung zum Künstler Ben Wilson «Kaugummimann» entstand eine Zusammenarbeit mit dem Musée Visionnaire und dem Schulhaus Letten. Gemeinsam entwickelten die Schülerinnen und Schüler erste künstlerische Arbeiten im Quartier rund um ihr Schulhaus.
Im Unterricht setzten sie sich fächerübergreifend mit Verantwortung, Nachhaltigkeit und der Gestaltung des öffentlichen Raums auseinander. Aus gesammelten Geschichten aus der Nachbarschaft und eigenen Ideen entstanden künstlerische Interventionen im Quartier, die durch QR-Codes ergänzt werden und die Geschichten hinter den Werken sichtbar machen.
Mit einem öffentlichen Aufruf lud das Musée Visionnaire dazu ein, persönliche Listen einzureichen und Teil der Ausstellung Listed Lives zu werden. Über 30 Listen kamen bis zur Eröffnung im Juni zusammen und wurden an der Vernissage von den Besuchenden ausgewählt.
Im Unterricht setzten sie sich fächerübergreifend mit Verantwortung, Nachhaltigkeit und der Gestaltung des öffentlichen Raums auseinander. Aus gesammelten Geschichten aus der Nachbarschaft und eigenen Ideen entstanden künstlerische Interventionen im Quartier, die durch QR-Codes ergänzt werden und die Geschichten hinter den Werken sichtbar machen.
Mit einem letzten Rundgang zu Dora Koster schlossen wir die Ausstellung ALL IN ab. Ein letztes Mal konnten die Besuchenden die Werke der 6 Kunstschaffenden bestaunen und teilweise direkt vor Ort zum Austausch treffen.
Während eines Monats wurde im Musée Visionnaire intensiv gearbeitet: Die neue Ausstellung LISTED LIVES zog ins Museum ein, Werke wurden eingerichtet, Räume neu gestaltet und die Ausstellung mit grossem Einsatz aufgebaut.
Im Rahmen einer Zwischennutzung war Sonja Rieser mit ihrer Ausstellung Wut zu Gast im Musée Visionnaire.
Mit TEMPO D‘AMARE – Zeit zu lieben war die Musikerin La Lupa mit fünf Konzerten im Musée Visionnaire zu Gast. Das Publikum erlebte ihre eindrucksvolle Stimme und liess sich von musikalischen Erzählungen und Geschichten rund um das Thema Liebe berühren.
Anlässlich seines 70. Geburtstags wurde Christoph Köpfli mit Musik, Tanz und vielen Gästen gebührend gefeiert.
Im Projekt «Co-Creating Naegeli» arbeitete die ETH-Bibliothek gemeinsam mit dem Musée Visionnaire und der Harald Naegeli Stiftung an einem physischen und digitalen Vermittlungsangebot zu Harald Naegelis Werken in der ETH-Parkgarage. Das Angebot wurde in engem Austausch mit potenziellen Nutzerinnen und Nutzern entwickelt.
Zum Abschluss der Ausstellung ALL IN führte Stefan Howald die Besuchenden ein letztes Mal durch das Niederdorf und begab sich gemeinsam mit ihnen auf die Spuren von Dora Koster.
Die Vernissage lockte ein zahlreiches Publikum ins Musée. Die Schulklasse Fluntern präsentierte ihre Listen, während die weiteren eingereichten Beiträge mit viel Neugier und Engagement bewertet wurden. Giorgina Hämmerli verlieh dem Abend mit ihrer Performance eine besondere Atmosphäre, und das Travelbook Trio sorgte mit seiner musikalischen Begleitung für einen stimmungsvollen Ausklang.
Im Rahmen des Art Weekends fand im Musée Visionnaire eine Podiumsdiskussion zu den rechtlichen Rahmenbedingungen künstlerischer Praxis statt. Die Choreografin und bildende Künstlerin Alexandra Bachzetsis, die Kuratorin und Produzentin Julie Marmet sowie die Steuerexpertin Vanessa Witschi diskutierten über Herausforderungen und Chancen rechtlicher Strukturen im Kunstbereich. Moderiert wurde das Gespräch von der Juristin Noémie Weill.
Eine stimmungsvolle Verbindung von Literatur und Jazz: Dominique Bondy las ausgewählte eigene Texte, begleitet vom Sandra Geiger Quartett. Mit Interpretationen von Swing-Klassikern, Bossa Novas und gefühlvollen Balladen schufen die vier Musiker eine atmosphärische musikalische Begleitung.
Für Mitarbeitende der ZKB wurden mehrere Harald-Naegeli-Führungen durchgeführt. Die Tour vermittelte die Entwicklung von Naegelis Werk – von seinen frühen Graffitis bis zu seinen späteren Arbeiten – und stellte dessen Bedeutung für die Zürcher Kunst- und Stadtgeschichte in den Mittelpunkt.
Im Rahmen von Listed Lives nahmen Lernende der Zürcher Kantonalbank an vier Workshops teil. Ergänzt wurde das Programm durch eine Performance der Künstlerin Giorgina Hämmerli.
Giorgina Hämmerli und Lou Lipp luden im Rahmen von Listed Lives dazu ein, Listen als kreative Ausdrucksform neu zu entdecken. Gemeinsam erkundeten die Teilnehmenden verschiedene Formen des Sammelns, Ordnens und Erzählens und entwickelten eigene Listen mit persönlichen Gedanken und Erinnerungen.
Während sechs Monaten setzte sich eine Schulklasse intensiv mit dem Ausstellungsthema «Listed Lives» auseinander. Nach einem gemeinsamen Ausstellungsbesuch übernahmen die Schüler selbst die Rolle der Vermittler und führten externe Besucher durch die Ausstellung. Die dabei entstandenen Begegnungen und Gespräche hielt der Künstler Fritz Hortig in einem kollektiven Kunstwerk fest.
Im Rahmen dieses Kurses begaben sich die Teilnehmenden auf eine kreative Entdeckungsreise durch die Zürcher Altstadt. Auf den Spuren von Ben Wilson und Harald Naegeli erkundeten sie Kunst im öffentlichen Raum und liessen sich anschliessend von der Ausstellung Listed Lives im Musée Visionnaire inspirieren. In verschiedenen gestalterischen Workshops entstanden eigene kleine Bücher, Comics, Zeichnungen, Stempelarbeiten und bemalte Kaugummis – individuelle Kunstwerke, die die vielfältigen Eindrücke des Kurses aufgriffen.
Das partizipative Projekt der Ausstelllung Listed Lives lädt dazu ein, eigene Gedanken, Erinnerungen und Beobachtungen in Form von Listen sichtbar zu machen. Die Wände der Musée Toilette füllen sich stetig mit neuen Beiträgen und werden zu einem Ort fliessender Gedanken, persönlicher Einblicke und überraschender Begegnungen. Aus dem stillen Rückzugsort entsteht so eine lebendige, wachsende Sammlung, die von der Vielfalt der Besucher erzählt.
Leihgaben:
Aarne Anton, Golda Kracks & Max Wernli, Glace 3000, Susan Tütsch, Kantonsbibliothek Appenzell Ausserrhoden, Trogen, Fritz Hortig, Oliver Stähli, Mike the Freak, Maxime Plescia-Büchi.
Die Ausstellung «INK*» wurde grosszügig unterstützt von:
Beisheim Stiftung, Dr. Adrian Otto Nägeli-Stiftung, Dr. Jörg Furrer, Elisabeth Weber Stiftung, Hirschmann Stiftung, Migros Kulturprozent, Schulkultur Stadt Zürich, Schule+Kultur Kanton Zürich, Schwyzer Stiftung
Leihgaben:
Build the earth, Dani Schwander, Andrés Fernández, Samuel Herzog, Julia Krause-Harder, Rimini Protokoll, Maurizio Zappon, Christoph Zihlmann, Hand drawn Maps of Switzerland- inspired by Shilpa gupta
Die Ausstellung «Landsichtssachen» wurde grosszügig unterstützt von:
Stiftung Corymbo, Dr. Jörg Furrer, Walter Haefner-Stiftung, Hirschmann-Stiftung, Geschwister Kahl Stiftung, Migros Kulturprozent, G+B Schwyzer Stiftung, Schulkultur Stadt Zürich, Schule+Kultur ZH
Leihgaben:
Christoph Köpfli, Dora Koster (Stefan Howald und Zentralbibliothek Zürich), Elon Liberman, Emil Manser (Museum Luzern), Lean Rüegg, Erwin Schatzmann
Die Ausstellung «ALL IN: ALLES KUNST. ALLES LEBEN.» wurde grosszügig unterstützt von:
Adolf Streuli Stiftung, Beisheim Stiftung, Bücherraum F, Dr. Jörg Furrer, Hirschmann Stiftung, Migros Kulturprozent, Schulkultur Stadt Zürich, Schule+Kultur ZH
über INK* Printausgabe
Ausstellung «Landsichtssache» im Musee Visionnaire über Online Tages Anzeiger Abo
über LANDSICHTSSACHE in Printausgabe
über Samuel Herzog und LANDSICHTSSACHE in Printausgabe
7397
Besucher*innen
1769
3
Ausstellungen
251
Mitglieder und Gönner*innen
22
Führungen
9
Rahmenveranstaltungen
13
Privatanlässe
93
Workshops
5
Praktikantinnen