Was wir sammeln und wie wir sammeln

Ein Museum ohne Sammlung? Ist eigentlich gar kein Museum. Schliesslich sollen Kunstwerke nicht nur ausgestellt und interpretiert werden, auch das Sammeln und Bewahren gehört per Definition zum Auftrag eines Museums.

Die Sammlung des Musée Visionnaire nahm ihren Anfang um das Jahr 2018. Zwar gab es bereits im Zuge der Museumsgründung Schenkungen an das Musée – der Entschluss, eine eigene Sammlung professionell aufzubauen, kam allerdings erst später, als wir nach den Anfangsjahren immer mehr eine Ahnung davon bekamen, wo die Reise des Musée hingehen könnte – und erkannten, dass eine Sammlung nicht nur einen Mehrwert darstellt, von dem Museum, Künstler*innen und Besuchende gleichermassen profitieren, sondern letztlich einen der Grundpfeiler der Institution Musée Visionnaire bildet. Zudem wurden wir immer häufiger mit Nachlässen und Schenkungen bedacht, so dass die Sammlung langsam, aber stetig wachsen konnte. Inzwischen sind 374 Werke Teil der Sammlung – und jedes Jahr kommen neue hinzu.

Inzwischen ist die Sammlung auch digital einsehbar – so dass wir in Punkto Sichtbarkeit allen Künstler*innen und ihren Werken gerecht werden können. Die Plattform kleio wurde eigens für Werkkataloge und Portfolien kreiert und bietet uns die Möglichkeit, unsere Sammlung laufend zu inventarisieren, digitalisieren und so noch mehr Menschen unmittelbaren Zugang zu unseren Schätzen zu verschaffen.

Übrigens: Gerne leihen wir Werke aus unserer Sammlung auch an andere Museen und Institutionen aus.

Hier geht’s zur digitalen Sammlung:

musee-visionnaire.kleio.com